Bombe aus der Kieler Förde erfolgreich entschärft
Die knapp 2 Tonnen schwere Luftmine ist erfolgreich entschärft worden und wurde ins Bombenlager des Kampfmittelräumdienstes gefahren. Es gab keine nennenswerten Probleme bei der Entschärfung.
Die Großladungsbombe vom Typ HC 4000, der größte bislang in Schleswig-Holstein gefundene Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, war laut Polizeiangaben insgesamt in einem guten Zustand. Einer der drei Zünder fehlte. Die drei Detonatoren waren alle noch vorhanden und wurden nach Ausbau aufgrund des besonders brisanten Sprengstoffes vor Ort sprengtechnisch unter Wasser vernichtet. Ein Knall war nicht zu hören.
Wohnungen und Häuser im Sperrgebiet mussten aus Sicherheitsgründen vorübergehend geräumt werden. Auf dem Kieler Ostufer war die Gemeinde Heikendorf betroffen.
Die 1,8 Tonnen schwere Bombe wurde auf einem speziell gesicherten Ponton auf dem Wasser vor Kiel-Holtenau entschärft.
Luftminen gehören nach Angaben der Polizei zu den größten Bomben, die im Zweiten Weltkrieg abgeworfen wurden. Die meisten Fliegerbomben, die in Kiel gefunden werden, wiegen 250 beziehungsweise 500 Kilogramm - diese hier 1800 Kilogramm.
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