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Energetisches Quartierskonzept für die Anschützsiedlung und im Augustental in Schönkirchen - Kommunales Energiemanagement

Die Gemeinde Schönkirchen möchte noch lebenswerter werden.

Für die Gebiete Augustental und Anschützsiedlung sind zwei Konzepte entwickelt, um die Ziele Energieeinsparung und Klimaverbesserung zu erreichen. Die geplanten Maßnahmen sollen nicht nur das Klima schützen, sondern auch möglichst wirtschaftlich für die Eigentümer und Nutzer bleiben.


Infos zur Klimaschutz-Veranstaltung im September 2020

Die Gemeinde Schönkirchen beschäftigt sich bereits seit längerer Zeit mit den wachsenden Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt und baut daher das eigene Engagement im kommunalen Klimaschutz stetig aus. So hat sich Schönkirchen schon sehr früh dem Fahrradverleihsystem der KielRegion angeschlossen und eine Station der Sprottenflotte vor dem Gemeindehaus aufgebaut. „Aktuell sind wir dabei, zwei Konzepte zur klimafreundlichen Wärmeversorgung für die Quartiere Augustental und Anschützsiedlung fertigzustellen. Diese werden den Grundstein legen, um die Energieversorgung in diesen Quartieren auf den neuesten Stand zu bringen und später, sofern möglich, in ganz Schönkirchen nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten“, ergänzt Bürgermeister Gerd Radisch.

Um die Privathaushalte an diesem Prozess teilhaben zu lassen, hattedie Gemeinde ihre Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Ökologisch und ökonomisch Wohnen“ eingeladen. „Wir wollten gemeinsam betrachten, wie jeder Mensch in den eigenen vier Wänden aktiv zum Klimaschutz beitragen kann. Dabei kommen viele Maßnahmen nicht nur dem Klima, sondern auch dem eigenen Geldbeutel zugute, sodass eine klassische Win-Win-Situation entsteht“, so Radisch..

Neben allgemeinen Informationen zum Klimaschutz und den Möglichkeiten im privaten Alltag informierten unter anderem die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein sowie die Investitionsbank des Landes über Förder- und Beratungsmöglichkeiten zu Klimaschutzmaßnahmen im Eigenheim. Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge gab es Gelegenheit, mit den Fachleuten zu diskutieren und persönliche Fragen zu erörtern. „Damit möchten wir allen interessierten Menschen Raum geben, um sich ausführlich zu informieren“, so Bürgermeister Radisch. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch die Klimaschutzausstellung des Kreises Plön, in der sich interessierte Personen weitere Anregungen und Tipps zum Klimaschutz im privaten Alltag holen können.




Fokusberatung Klimaschutz für die Gemeinde Schönkirchen

Die Gemeinde Schönkirchen verfolgt das Ziel, ein kommunales Energiemanagement zu etablieren. Vorab geht es darum, belastbare Daten zu ermitteln, um gezielte Sanierungsmaßnahmen in den gemeindeeigenen Liegenschaften zur Energieeinsparung einzuleiten.Um das kommunale Energiemanagement einführen zu können, bedarf es einer Fokusberatung zum Thema Klimaschutz durch einen externen Dienstleister.

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Hierfür hat die Gemeinde Schönkirchen beim Projektträger Jülich (handelt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) Fördermittel beantragt, welche auch mit Zuwendungsbescheid vom 22.09.2020 bewilligt worden sind. Es wurde eine Förderung von 65 % der Gesamtkosten bewilligt (Förderkennzeichen 03K14770).

Die Laufzeit des Vorhabens ist vom 01.11.2020 bis einschließlich zum 30.04.2022.

Weitergehende Informationen zum Projektträger Jülich können dem folgenden Internetportal entnommen werden:

Klimaschutzinitiative Kommunen

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert des Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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