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19.01.2021

Aktuelles zum Thema Impfen +++ Änderungen beim Buchungssystem +++ Keine Vergabe von Impfterminen am 19. Januar +++ Bundesweite Impfkampagne +++ Zweites Impfzentrum im Kreis Plön in Plön ab voraussichtlich Anfang März in Betrieb

Seit Anfang Januar wird im Impfzentrum in der Jugendherberge in Schönberg geimpft.

Der Kreis Plön ist für den operativen Betrieb der beiden Impfzentren - der Start in Plön soll Anfang März erfolgen - nach den Vorgaben des Landes zuständig und verantwortlich.

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Der Leiter des Schönberger Impfzentrums, Olaf Meier-Lürsdorf, weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass Impftermine nur vom Land vergeben werden. „Gerade in den ersten Tagen standen Menschen bei uns vor der Tür, die einen Termin vereinbaren wollten. Das ist leider nicht möglich“, so Meier-Lürsdorf. Um solche Enttäuschungen zu verhindern, appelliert er an alle jungen Menschen, ihren Angehörigen, Nachbarn und Bekannten bei der Terminvergabe zu helfen. Termine können online gebucht werden unter www.impfen-sh.de

Darüber hinaus ist es möglich, unter den Rufnummern 116 117 und der vom Land zusätzlich eingerichteten ebenfalls kostenfreien Hotline 0800 455 6550 telefonisch einen Termin zu vereinbaren.

Unter dem Titel Deutschland krempelt die Ärmel hoch  ist im Januar eine Informationskampagne des Bundes  zur Corona-Schutzimpfung angelaufen. Diese Kampagne soll noch verstärkt werden. Das Land Schleswig-Holstein plant zudem, zeitnah die über 80-jährigen Bürger/innen gezielt anzuschreiben und zu informieren.

+++Aktuell+++

Impfungen durch mobile Teams in Pflegeeinrichtungen

Das Gesundheitsministerium hat am 17. Januar 2021 in einem Schreiben an die stationären Pflegeeinrichtungen und deren Trägerverbände die Regelungen für die Impfung der Bewohner angegliederter ambulanter Wohnbereiche sowie des Pflegepersonals bei einem Besuch des Impfteams konkretisiert. Folgende wesentliche Informationen sind hervorzuheben:

Mobile Impfteams in Pflegeeinrichtungen

  • Das Personal stationärer Einrichtungen kann geimpft werden, sofern es Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern hat, das Personal der ambulanten Wohnbereiche jedoch nur, wenn es sich dabei um Pflegepersonal handelt.
  • Die Einrichtungsleitungen werden gebeten, eine Arbeitgeberbescheinigung auszustellen.
  • Bewohner der ambulanten Wohnbereiche können nur geimpft werden, wenn diese ebenfalls zur priorisierten Gruppe gehören, also mindestens 80 Jahre alt sind.
  • Alle impfwilligen Personen in den Einrichtungen sind bis zum 22. Januar 2021 im Portal der KVSH zu erfassen. Im Anschluss aufgenommene Personen können bei der Durchführung der Impfung nicht mehr berücksichtigt werden.
  • Im Rahmen des zweiten Impftermins wird ein weiterer erster Impftermin für Personen angeboten, die sich erst später zu einer Impfung entschlossen haben. Dies erfolgt jedoch nur, wenn mindestens 12 Personen geimpft werden können.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass nun nicht mehr empfohlen wird, die Zweitimpfung nach 21 Tagen durchzuführen. Stattdessen wird empfohlen, den zweiten Impftermin erst nach 28 bis 42 Tagen durchzuführen. Bereits nach der ersten Impfung beträgt die Wirksamkeit der Impfung an die 70 %. Eine Verlängerung des Zeitraums zwischen erster und zweiter Impfung hat eine stärkere Immunreaktion zur Folge und kann daher die Dauer des Impfschutzes verlängern. Weiterhin wird es möglich, mehr Menschen eine initiale Grundimmunisierung zukommen zu lassen. Der zweite Impftermin wird daher nicht mehr zwangsläufig 21 Tage nach dem ersten Termin stattfinden, sondern eher nach 28 bis 35 Tagen.
  • Die Einrichtungen sollen darauf achten, dass das Gesundheitsamt das Ende eines eventuellen COVID-19 Ausbruchs schnell an das Gesundheitsministerium meldet, da erst dann die mobilen Teams die Einrichtung aufsuchen und in die Routenplanung einbeziehen.  Anschreiben Pflegeeinrichtungen Impfungen

Besuchskonzept in stationären Pflegeeinrichtungen aktualisiert

Das Sozialministerium hat seine Handlungsempfehlungen für ein Besuchskonzept in stationären Pflegeeinrichtungen vom 11. Januar 2021 aktualisiert. Neu ist der Hinweis, dass die Bewohner nur von einem Besucher zur selben Zeit besucht werden dürfen. Die Neufassung der Handlungsempfehlungen für ein Besuchskonzept in stationären Einrichtungen der Pflege vom 14. Januar 2021 finden Sie hier. Handlungsempfehlungen Besuchskonzept Pflege

Entsprechend wurde auch das Informationsblatt für Besucher von stationären Pflegeeinrichtungen aktualisiert. Die Neufassung vom 14. Januar 2021 finden Sie hier.Infoblatt Stationäre Einrichtungen Besucher Corona


Keine Terminvergabe für Impfzentren am 19. Januar 2021:

Entgegen der bisherigen Ankündigungen der Landesregierung können am 19. Januar keine neuen Erstimpfungstermine über die bekannten Telefon-Hotlines und das Online-Portal vergeben werden. Das hat die Landsregierung  am 18. Januar mitgeteilt. Grund ist die von den Herstellern des Impfstoffes angekündigte Kürzung der zugesagten Liefermenge.

Die bereits gebuchten Termine für die Erst- oder Zweitimpfung bleiben von der Regelung unberührt.

Änderungen bei Buchungssystem, Terminvergabe, Zweitimpfung:

Das Gesundheitsministerium hat am 14.Januar 2021 die angekündigten Änderungen am Anmeldesystem für Termine in den Impfzentren und eine bessere Information exklusiv für die Gruppe der über 80-Jährigen konkretisiert. Im Einzelnen ist der Mitteilung der Landesregierung folgendes zu entnehmen:

  • Rund 220.000 impfberechtigte Bürger über 80 Jahren werden ab dem 28. Januar 2021 ein Informationsschreiben mit einem persönlichen Pin-Code und einer Telefonnummer erhalten. Damit können sich die Senioren ohne Zeitdruck telefonisch für ihren persönlichen Impftermin registrieren lassen.

Weitere Informationen zum Thema Impfen

  • Die in dem Anschreiben vermerkte Telefonnummer soll ab dem 1. Februar montags bis freitags jeweils zwischen 8 und 18 Uhr zur Verfügung stehen. Erster buchbarer Termin soll der 8. Februar sein. Im Unterschied zu bisher, werden Terminbuchungen für über 80jährige dabei nicht nur für die Folgewoche, sondern für einen längeren Zeitraum möglich sein.
  • Die Terminvergabe kann weiterhin nur auf Basis der aktuell bekannten Liefermengen erfolgen – dementsprechend werden viele Impfwillige zunächst nur einen Termin erhalten können, der im späten Frühjahr oder gar Frühsommer liegt. Sollte mehr Impfstoff verfügbar sein, wird den Betroffenen telefonisch ein früherer Termin angeboten.
  • Die Informationsschreiben samt Pin-Code zur Anmeldung werden in Tranchen versendet. Dabei wird nach einer Altersstaffelung innerhalb der Gruppe der über 80jährigen vorgegangen.
  • Das bestehende Internet-Portal unter www.impfen-sh.de wird weiterhin für alle anderen Gruppen der höchsten Priorisierung nach Bundesverordnung zur Verfügung stehen. Dort werden Impfberechtigte, die nicht zur Gruppe der über 80-Jährigen gehören, weiterhin wöchentlich Termine buchen können. Hierfür wird ebenfalls ein festes Kontingent an Impfdosen bereitgehalten. Auch telefonisch wird es dieser Gruppe möglich sein, Termine zu buchen. Für die Gruppe der über 80-jährigen gilt das beschriebene vereinfachte Buchungsverfahren.
  • Bis die Ergänzung der Terminvorgabe losgeht, werden am 19. Januar und 26. Januar um 8:00 Uhr über die beiden Möglichkeiten der Online-Buchung und der Telefon-Hotlines Buchungsmöglichkeiten geschaltet.
  • Das Ministerium weist zudem darauf hin, dass das Impfintervall zwischen Erst- und Zweitimpfungen angepasst wird. Die Zweitimpfung soll unabhängig vom Typ des Impfstoffes einheitlich nach 35 Tagen stattfinden (bisherige Planung: nach drei Wochen). Dies hat keine Auswirkungen auf bisher in den Impfzentren gebuchten Termine der Zweitimpfung – diese bleiben bestehen wie gebucht.

Aktueller Sachstand - Neue Termine erst ab Dienstag, 26. Januar 2021 wieder:Das Gesundheitsministerium hat darüber informiert, dass am 26. Januar 2021 ab 8:00 Uhr neue Termine in den Impfzentren über die bekannten Telefonnummern bzw. das Onlineportal www.impfen-sh.de buchbar sind. Außerdem hat die Landesregierung angekündigt, dass über 80-jährige zeitnah zusätzlich ein Informationsschreiben erhalten, in dem das Verfahren erläutert wird. Außerdem will die Landesregierung bei den Impfterminen bis Anfang Februar nur die Gruppe der über 80-jährigen bei der Telefon-Hotline berücksichtigen. Die übrigen aktuell berechtigten Gruppen sollen nachrangig Onlinetermine buchen können.

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg hat sich aus Anlass der aktuellen Diskussion mit einem Schreiben vom 11. Januar 2021 an die Abgeordneten des Schleswig-Holsteinischen Landtages gewandt und darin die aktuelle Lage und Entwicklung der Corona-Schutzimpfung erläutert. Das Schreiben bietet eine gute Zusammenfassung der aktuellen Informationen.

Informationsschreiben Impfen an Landtag

28.12.2020: Informationen der Landesregierung zur Corona-Impfung - Website freigeschaltet - Zusätzliche Hotline zur Corona-Impfung

Die Landesregierung hat zur Information der Bevölkerung das Internetportal Infos des Landes zur Corona-Impfung freigeschaltet. Auf der Seite (bitte den fett gedruckten Link anklicken!!) gibt es Infos zu den Impfzentren, den impfberechtigten Gruppen und den Impfstoff sowie zu weiteren Themen.

Wegen der Überlasung der bestehenden Telefon-Hotline 116117 hat die Landesregierung zu sätzlich zu den bisherigen Anmeldemöglichkeiten eine neue, kostenlose landeseigene Hotline eingerichtet. Diese ist uner der Rufnummer 0800  455 6550 zu erreichen. Impftermine werden jeweils dienstags ab 8 Uhr vergeben.

Die Anmeldemöglichkeiten auf einen Blick:

  • Online Anmeldung: www.impfen-sh.de
  • Telefon-Hotline: 0800 455 6550
  • Hotline 116117

Aktuelle Infos zur Corona-Impfung

Impfzentren in Schleswig-Holstein

18.12.2020: Coronavirus-Impfverordnung des Bundes: 3 Gruppen der Priorität

Die Bundesregierung hat mit der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung) die wesentlichen Regeln zu den beginnenden Schutzimpfungen gegen das Coronavirus und insbesondere für die Prioritätensetzung bei den berechtigten Personengruppen getroffen.

Verordnung Bund zum Anspruch auf Corona-Schutzimpfung

Fragen und Antworten zur Impfung (Website Bundesgesundheitsministerium)

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