Geplante Wohnbebauung auf ehemaligem Gärtnereigrundstück im Mönkeberger Weg

Etwa 16 Wohneinheiten in Doppelhausbebauung, einem Dreier-Wohnhaus und drei Einfamilienhäusern sollen nach aktuellem Planungsstand auf dem früheren 6500 Quadratmeter großen Gärtnereigelände am Mönkeberger Weg (B-Plan Nummer 49) entstehen. Die Grundstücksgrößen liegen zwischen 300 und knapp 600 Quadratmetern.

Nachbesserungen gefordert

Der Entwurf des Büros IPP sieht zudem eine denkbare Erschließungs-Option der sich an das künftige Neubaugebiet anschließenden Hinterliegergrundstücke des Heikendorfer Weges vor. Von Bauausschussseite wurde die Planung jetzt jedoch noch nicht gebilligt. Nachbesserungen werden von Gemeindeseite gefordert insbesondere was die Zahl der öffentlichen Pkw-Stellplätze betrifft. Bevor der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss in einer nächsten Sitzung gefasst wird, soll zudem die Möglichkeit der Einbindung eines Spielplatzes in dem allgemeinen Wohngebiet geprüft werden.

Kostendeckelung bei der Straßensanierung

Das Thema Straßenunterhaltung und –sanierung wird im Januar einen Arbeitskreis mit Vertretern der Fraktionen und der Verwaltung beschäftigen. Auf Vorschlag von Bauamtsleiter Dirk Osbahr könnten die Projekte zunächst bis 2020 mit einem jährlichen Betrag in Höhe von 630.000 Euro gedeckelt werden. Konkret wird es im Arbeitskreis beispielsweise um die Frage gehen, ob der Deckelungsbetrag nicht angehoben werden sollte, um einen Sanierungsstau zu vermeiden. Können Einzelmaßnahmen eventuell längerfristig zurückgestellt werden? Außerdem gibt es noch Klärungsbedarf was die Prioritäten in der lange Liste der Straßenbauprojekte angeht. Der Bauausschuss soll dann ein verbindliches Gemeindestraßen-Sanierungsprogramm verabschieden. Auf CDU-Antrag ist auch die Straßensanierung im Bereich Hof Schönhorst zwischen der K 21 und der Flüggendorfer Straße, ein zuletzt immer wieder verschobenes Projekt, mit nunmehr höherer Priorität in den Maßnahmenkatalog aufgenommen werden.

Parkplatznot in Schönkirchen-Anschütz

Auf Initiative der SPD soll die Amtsverwaltung verschiedene Varianten zur Erweiterung von Stellplatzflächen im Bereich des Friesenplatzes in der Anschützsiedlung erarbeiten – darunter ein bereits vorliegender Vorschlag von dortigen Anwohnern. Hintergrund: 60 Garagenstellplätze fallen wegen eines privaten Bauvorhabens weg. Das führt laut SPD-Fraktion zu einer erheblichen Belastung der ohnehin angespannten Parksitiuation im Wohngebiet um die Prandlstraße. (CK)

Letzte Meldungen

Alle Meldungen