Schulgrundstück und Ortsmitte

Ein Antrag der UWH-Fraktion, die nach Abriss der Schulgebäude frei werdenden Flächen der Grund- und Gemeinschaftsschule in einem Bieterverfahren zu verkaufen, wurde auf Vorschlag von Gunnar Schulz (FDP) nach vorangegangener längerer Diskussion vertagt. Mit dem beabsichtigten Verkauf des Schulgrundstücks soll ein möglichst hoher Betrag zur Finanzierung des Schulneubaus erzielt werden, hatte Thure Spitz (UWH) den Antrag seiner Fraktion begründet. Dem hielt Bürgermeister Orth (SPD) entgegen, dass damit die Chance vertan wäre - der von der SPD-Fraktion angedachten Idee -  mit einem Grundstückstausch der Lidl-Fläche im Laboer Weg bezahlbaren Wohnraum in der Heikendorfer Ortsmitte zu schaffen. Nicht „Gewinnmaximierung“ dürfe laut Orth hier im Fokus stehen. Der Bauausschuss-Vorsitzende Hans-Herbert Pohl (CDU) wehrte sich gegen den Eindruck, dass die Gemeinde ihr Schulgrundstück unter Wert verkaufen würde. Diese Fläche würde von einem externen Gutachter geschätzt. Gunnar Schulz war irritiert über den Zeitpunkt des UWH-Antrags. Es soll deshalb nun zunächst der in Kürze vorliegende Entwurf zur Entwicklung der Heikendorfer Ortsmitte des beauftragten Planungsbüros GOS abgewartet werden. In der Gemeindevertreter-Sitzung im Mai wird über den Antrag der UWH dann erneut beraten.