9. November 1989: Bewegende Augenblicke vor dem Fernseher

In Schönkirchen wurde am Tag der deutschen Einheit der 26. Jahrestag der Wiedervereinigung gefeiert. Von einem „Lichtblick deutscher Geschichte“ sprach Bürgermeister Peter Zimprich in seiner Festrede am Dorfteich, die musikalisch vom Bläserchor der Kirchengemeinde umrahmt wurde.

 

Zimprich blickte noch einmal zurück auf den 9. November 1989, den Tag des Mauerfalls, auf die Leipziger Montagsdemos zuvor und den Wunsch der Menschen nach Freiheit und Bürgerrechten. „Für mich waren es bewegende Augenblicke vor dem Fernseher, als die ersten DDR-Bürger die Mauer passierten und sich wildfremde Menschen aus Ost und West in den Armen lagen“, so Zimprich. „Nach 26 Jahren sind wir nicht nur formal-rechtlich, sondern auch als Menschen in Ost und West ein Volk geworden.“ Im Anschluss an den feierlichen Akt mit Fahnenhissen am Dorfteich ging es ins benachbarte Hörn-Huus. Dort hatten die Schönkirchener und Gäste, darunter der stellvertretende Landrat Werner Kalinka und Ehefrau Gabriele sowie Schönkirchens Bürgermeisterkandidat Gerd F. Radisch, Gelegenheit zum Smalltalk bei Rübenmus und Getränken. (CK)

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