Interkultureller Garten: Treff für Flüchtlinge und Einheimische

Es ist ein Treffpunkt im Grünen für Flüchtlinge und Schönkirchener. Immer samstags ab 15 Uhr wird im Kleingartengelände in der Schönberger Landstraße gepflanzt, gemäht und auch gespielt. Als ein tolles Beispiel für gut funktionierende und gelebte Integrationsarbeit bezeichnete Bürgermeister Peter Zimprich das Projekt Interkultureller Garten bei einem Besuch. Bis zu 15 Erwachsene und Kinder kommen regelmäßig zu dem für alle Interessierten offenen Treff. Zwei zusammengelegte und zuletzt vernachlässigte Kleingarten-Parzellen wurden in einer Gemeinschaftsaktion wieder auf Vordermann gebracht. Beete wurden angelegt, Hecken geschnitten, die Holzhütte auf dem knapp 1000 Quadratmeter großen Gelände wurde zudem in Eigenleistung neu verkleide

Idealer Ort zum Spielen

Ein Dank ging von Bürgermeister Zimprich an den Flüchtlingshilfeverein mit ihren beteiligten Akteuren Judith und Carlo Bauer, Ingrid Robitschko und an den Kleingärtnerverein Schönkirchen mit ihrer Vorsitzenden Maria Paulsen für deren Engagement und die reibungslose Zusammenarbeit untereinander. Freuen können sich die vielen Kinder aus den syrischen Flüchtlingsfamilien, die auf dem Rasenfläche viel Platz zum Spielen haben. Ihnen hat Zimprich eine Rutsche versprochen, die demnächst aufgestellt werden soll. (CK)
Auch das Schneiden der Hecke, hier die 16-jährige Newroz (rechts) mit ihrer Cousine Memar (11), gehört zur Freizeitgestaltung der syrischen Flüchtlinge im Schönkirchener Kleingartengelände.

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