Ausstellung zum Kalten Krieg im Heikendorfer Rathaus
Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte - Folgen: So lautet der Titel einer neuen Ausstellung im Heikendorfer Rathaus. Die Plakat-Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur blickt in 22 Kapiteln auf die Jahrzehnte zwischen 1945 und 1991 zurück.
Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Werner Kalinka, des Kreistagsabgeordneten Tade Peetz und Bürgermeister Alexander Orth wurde sie jetzt ins Heikendorfer Rathaus geholt.
„Vier Jahrzehnte prägte der Kalte Krieg nach dem 2. Weltkrieg die Beziehungen zwischen Ost und West. Mehrfach stand die Welt am Rande eines neuen schweren militärischen Konfliktes. Mauer und Stacheldraht trennten Deutschland. Die Freiheit wurde in Osteuropa auch mit Gewalt unterdrückt. Aber der Wille der Menschen zur Freiheit ließ sich nicht aufhalten. 1989 brachen der Kommunismus und die SED zusammen. Diese Ausstellung dokumentiert eine Reihe von Ereignissen aus dieser Zeit. Und sie ist aktuell, soll sie doch auch mahnen, dass der Erhalt von Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern ein Gut, für das wir uns immer einsetzen müssen", so Werner Kalinka.
In Texten sowie 160 zeithistorischen Fotos, Dokumenten und Schaubildern wird die Zeit von Kriegsende bis zur Auflösung der Sowjetunion aufgearbeitet. Die Dynamik des nuklearen Rüstungswettlaufs ist ebenso ein Schwerpunkt der Ausstellung wie der Korea- und Vietnamkrieg. Besucher mit internetfähigen Smartphones können per QR-Code auch Filme zu den unterschiedlichen Themenbereichen abrufen.
Die Ausstellung bietet nicht nur eine historische Rückschau, sondern auch Anknüpfungspunkte, sich mit aktuellen internationalen Konflikten und mit den Spätfolgen des Kalten Krieges in der Dritten Welt zu befassen. „Eine Zeit lang dachten wir, der Kalte Krieg sei etwas für die Geschichtsbücher. Fakt aber ist, dass auch im Zeitalter der Globalisierung sich Mächte gegenüberstehen, die sich etwa im Cyber-War bekämpfen“, so Tade Peetz. Den Geschichtslehrer freut es deshalb besonders, dass der Heikendorfer Gemeinschaftsschule das Material nach Ende der Ausstellung für den Unterricht zur Verfügung gestellt wird.
Die Ausstellung Der Kalte Krieg läuft bis zum 16. Februar und kann auf den Fluren im ersten Obergeschoss zu den gewohnten Öffnungszeiten des Heikendorfer Rathauses besucht werden.
Werner Kalinka (MdL), Bürgermeister Alexander Orth und der Kreistagsabgeordnete Tade Peetz (von links) haben die Ausstellung Kalter Krieg: Ursachen, Geschichte, Folgen ins Heikendorfer Rathaus geholt.
Letzte Meldungen
-
Bauarbeiten: Sperrung der Mönkeberger Dorfstraße
Datum:
Die Dorfstraße in Mönkeberg ist bis voraussichtlich zum 14. August 2026 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Mehr: Bauarbeiten: Sperrung der Mönkeberger Dorfstraße
-
STADTRADELN auch 2026 eine Erfolgsgeschichte
Datum:
Die Aktion Stadtradeln war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Insgesamt beteiligten sich 351 Personen aktiv an der Aktion vom ... Mehr: STADTRADELN auch 2026 eine Erfolgsgeschichte
-
Schönkirchen verkauft gemeindeeigenes Wohn- und Geschäftshaus
Datum:
Die Gemeinde Schönkirchen veräußert ein Wohn- und Geschäftshaus im Ortskern. In dem Objekt aus dem Jahr 1925 in der Mühlenstraße 36 war ... Mehr: Schönkirchen verkauft gemeindeeigenes Wohn- und Geschäftshaus