Aus der Gemeindevertretung: Ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus in Heikendorf?

Die bisherigen Planungen für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Neuheikendorf am Standort Brammerkrug werden nicht fortgesetzt. 

Darauf hat sich Gemeindevertretung nach einstimmigem Beschluss verständigt. Favorisiert wird als neuer Standort jetzt eine Fläche im Bereich der Tobringer-Kreuzung am Lehmkamp – für eine gemeinsame Feuerwache der beiden Heikendorfer Ortswehren. Gleichzeitig soll das Ziel einer Zusammenlegung der Wehren von Alt- und Neuheikendorf verfolgt werden. In beiden Feuerwehren gibt es eine positive Grundstimmung zu den geänderten Planungen der Gemeinde, die zuvor in einer Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Wehren abgestimmt worden waren.  Es soll nun zunächst ein Grobkonzept von einem Planungsbüro erstellt werden. Bürgermeister Tade Peetz soll zudem Gespräche mit den Grundstückeigentümern für den notwendigen Grundstückskauf aufnehmen. Wie die mittelfristig dann freien Räume im Haus der Sicherheit genutzt werden, steht noch nicht fest. Die Überlegungen von Gemeinde und dem Kreis Plön, eine Rettungswache in Heikendorf anzusiedeln wie bei der Standortlösung am Brammerkrug angedacht war, bestehen weiterhin.

Planungen für das Wohnquartier Krischansbarg gehen voran - Machbarkeitsstudie Genossenschaftliches Wohnen am Schulredder

Bei der geplanten Entwicklung des Wohnquartiers am Krischansbarg (B-Plan Nr. 82) hat sich die Gemeinde jetzt für eine städtebauliche Variante entschieden. Vorgaben von Gemeindeseite für den Investor, die BIG-Bau in Kiel, sind u.a. maximal 500 Wohneinheiten (davon 200 im Geschosswohnungsbau), die Aufnahme eines Standortes für den Neubau des Kreisgymnasiums, die Berücksichtigung einer Einrichtung für Betreutes Wohnen mit etwa 80 Wohneinheiten.  Weitere Eckpunkte für das rund 23 Hektar große Baugebiet sind zudem die Aufnahme eines Mischgebietes (ca. 0,5 Hektar) sowie eine naturnahe Entwässerung und Renaturierung der bislang verrohrten Gewässer. Der Investor geht von einem Baubeginn mit der Erschließung des Areals im ersten Quartal 2026 aus. 

Die GbR „Leben und Wohnen Alte Schule“ hat eine Machbarkeitsstudie zum genossenschaftliches und generationenübergreifenden Wohnen auf dem früheren Grundschulgelände vorgelegt. In einem Informationsgespräch sollen die aus Sicht der Gemeinde noch offenen Fragen hinsichtlich der praktischen Umsetzbarkeit des Projektes sowie das weitere Verfahren geklärt werden. Als Rahmen für die weitere Planung wurde zudem u.a. festgelegt, den Geltungsbereich in zwei Abschnitte zu unterteilen (Wohnen mit Pflege im oberen Bereich des Areals sowie Marktplatz/alter Schulhof bis Straße Schulredder als zweiten Abschnitt). Entsprechende Anträge hatten CDU und Bündnis 90/Die Grünen gestellt.

Das frühere Grundschulgelände am Schulredder ist einer der Entwicklungsschwerpunkte des Heikendorfer Städtebauförderprogramms. Das Gespräch mit den Vertretern von „Leben und Wohnen“ wird im Januar erfolgen.

Digitale Informationsstelen am Möltenorter Hafen und auf dem Schmiedeplatz - Neuheikendorfer Feuerlöschteich wird aufgewertet

Für den Antrag des Heikendorfer Ortsmarketingbeirats, zwei digitale Informationsstelen im Gemeindegebiet aufzustellen (wir berichteten), gab es nun grünes Licht von der Gemeindevertretung. Als Standorte wurden der Möltenorter Hafen im Bereich der Touristinfo (die dortige analoge Infotafel wird am Ortseingang von Heikendorf aufgestellt) und der Schmiedeplatz am Haupteingang der Einkaufspassage festgelegt. Losgelöst von Öffnungszeiten bietet das digitale Infosystem einen Rund-um-die-Uhr-Service. Per Touchscreen können an den modernen Säulen Informationen etwa zu Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten, Fahrpläne oder Tipps aus der Region abgerufen werden. Die Gemeinde Heikendorf hat sich für ein werbefinanziertes Mietmodell ausgesprochen.

Der Feuerlöschteich in Neuheikendorf wird aufgewertet mit dem Ziel, einen beliebten und belebten Treffpunkt in der Dorfmitte zu schaffen. Konkret sind neben einem schwimmenden Entenhaus in Optik des benachbarten Behrend-Hauses als weitere Maßnahmen Sitzgelegenheiten und ein Tauschregal für die unterschiedlichsten Gegenstände vorgesehen. Das Kleinprojekt wird mit Mitteln aus dem GAK-Regionalbudget bezuschusst bei einer Förderquote von 80 Prozent und veranschlagten Kosten von 20.000 Euro. Eine Umsetzung des Projektes soll zwischen Mai und Oktober 2025 erfolgen.  

500 Euro-Spende für das Weihnachtshilfswerk der Gemeinde Heikendorf

Die Straße Stormdeich im Ortsteil Kitzeberg steht gemäß Straßeninstandsetzungsprogramm für das Jahr 2025 ganz oben auf der Prioritätenliste und soll als einzige Baumaßnahme im nächsten Jahr umgesetzt werden. Für 2026 ist dann der Laboer Weg geplant.
Zu Beginn gab es traditionell zur Jahresabschlusssitzung der Heikendorfer Gemeindevertretung eine Geldspende des CDU-Ortsverbandes für das Weihnachtshilfswerk der Gemeinde. Einen symbolischen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichten Ortsverbandsvorsitzender Thies-Petzer Otzen und die Fraktionsvorsitzende Ina Schultheiß an Bürgermeister Tade Peetz.

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