Fördekooperation zu Gast in Mönkeberg

„Leinen los für mehr Kooperation“ – Starkes Signal für kommunale Zusammenarbeit im Rahmen des Ocean Race: 74 Bürgermeister*innen, Bürgervorsteher*innen, Amtsdirektor*innen und Amtsvorsteher*innen aus der Landeshauptstadt Kiel, den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde sowie Mitglieder des Regionalrates der KielRegion kamen an Bord des Raddampfers „Freya“ zusammen, um gemeinsam die Weichen für eine intensivere regionale Kooperation zu stellen.

Juliane Bohrer, Amtsdirektorin des Amtes Schrevenborn und Vorsitzende der Fördekooperation, hob die Bedeutung des Treffens hervor:„2025 war für unsere Kooperation ein Jahr intensiven Dialogs und zahlreicher Aktivitäten. Die Fördekooperation lebt vom partnerschaftlichen Miteinander auf Augenhöhe und vom gemeinsamen Gestalten regionaler Zukunftsthemen wie Mobilität, Flächenentwicklung oder Olympia. Diese Werte verbinden uns mit der KielRegion – und das zeigt sich auch in dieser Veranstaltung."

Der Landgang auf dem Ölpiergelände in Mönkeberg bot hierfür die passende Kulisse: Das Areal, derzeit Gegenstand konkreter Planungen zur Flächenentwicklung, symbolisiert das Potenzial gemeinsamer Regionalentwicklung. Mit Blick auf die Regattabahn des Ocean Race Europe bot die Beach Lounge nicht nur maritimes Flair, sondern auch ein sichtbares Beispiel dafür, was durch regionale Kooperation entstehen kann.

Ziel des Treffens war der Auftakt für mehr regionale Zusammenarbeit und der strategische Dialog zu zentrale Zukunftsthemen wie Flächenentwicklung, Mobilität und Olympia. Bei einem offenen Austausch entlang der Kieler Förde diskutierten die Teilnehmenden über bestehende Herausforderungen und Potenziale für gemeinsame Entwicklungsvorhaben – insbesondere im Hinblick auf die Mobilitätswende, eine abgestimmte Flächennutzung und den nachhaltigen Umgang mit sportlichen Großereignissen. Dabei stand weniger ein konkreter Beschluss im Vordergrund, sondern vielmehr das persönliche Kennenlernen, Netzwerken und das gemeinsame Nach-vorne-Denken. Ulrike Wielatt, Geschäftsführerin der KielRegion unterstrich die Relevanz regionaler Zusammenarbeit: „Kooperation ist kein Selbstzweck, sondern unser stärkster Hebel für regionale Zukunftsgestaltung. Ob Mobilität oder die Entwicklung unserer Sportregion, wir können die Herausforderungen und Chancen dieser Zeit nur gemeinsam anpacken. Die KielRegion steht dabei für den Austausch zwischen allen Akteur*innen und für Sichtbarkeit durch ein starkes Netzwerk, das Bewegung in die Region bringt“

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