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Fast ein Jahrzehnt hatten Heikendorfs Kinder und Jugendliche keine feste Anlaufstelle. Nach der damaligen Schließung des Jugendtreffs im Laboer Weg (auf dem dortigen Grundstück entstand ein Wohnhaus) war übergangsweise die Offene Ganztagsschule im Schulredder der Treffpunkt für die Jugend – viel länger als ursprünglich gedacht. Der Weg bis zum jetzigen Haus, einem festen Gebäude in Holzbauweise statt der anfangs geplanten Containerlösung, sei lang gewesen, so Peetz mit Blick auf die Standortfindung, B-Planaufstellung und vor allem auf die Problematik zur Regenwasserentsorgung. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich nach Angaben von Bürgermeister Peetz auf rund 410.000 Euro. Fördermittel gab es vom Kreis Plön (120.000 Euro) und vom Land (25.000 Euro).

Die Leiterin des Jugendtreffs, Barbara Häußler, hatte ihre Arbeit schon im Mai aufgenommen und erste Kontakte im Ort geknüpft. Es sei eine große Chance, ganz vor vorn anzufangen, im Haus die Ideen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen umzusetzen. Jeder sei im Treff der offenen Kinder- und Jugendarbeit Heikendorf willkommen. Die monatlich wechselnden Freizeitangebote werden zum Teil auch in Zusammenarbeit mit den heimischen Vereinen, Verbänden und Institutionen wie Feuerwehr, Kirche und Sportvereinen erfolgen. Auch die Einbindung von Ehrenamtlichen ist geplant. Als kleines Startkapital überreichte Angela Kahrs von Bündnis 90/Die Grünen Barbara Häußler zur Eröffnung einen symbolischen 250-Euro-Scheck.


Der Kinder- und Jugendtreff ist montags bis freitags von 13 bis 18.30 Uhr geöffnet, einmal in der Woche an wechselnden Tagen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren auch bis 19 Uhr.