Kommunale Wärmeplanung für die Gemeinden Schönkirchen, Mönkeberg und Heikendorf gestartet
Mit der Kommunalen Wärmeplanung im Auftrag des Amtes Schrevenborn gehen die Gemeinden Schönkirchen, Mönkeberg und Heikendorf gemeinsam den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040. Im Mittelpunkt stehen die Gebäude der drei Gemeinden, die künftig verlässlich und klimaneutral mit Wärme versorgt werden sollen.
Diese Aufgabe bearbeitet das Amt Schrevenborn gemeinsam mit den KWP-Expert:innen der Averdung Ingenieure & Berater GmbH.
Mit der Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung erfüllen die Gemeinden ihre Pflicht zur kommunalen Wärmeplanung, die seit Januar 2024 durch das schleswig-holsteinische Energiewende- und Klimaschutzgesetz (EWKG) und das bundesweite Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (WPG) vorgeschrieben ist.
Klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040
Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist eine Umsetzungsstrategie für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040. Gebäudeeigentümer sollen künftig am Wärmeplan ablesen können, welche Heizungstechnik im jeweiligen Straßenzug die beste Wahl ist – gerade wenn Gas- und Ölheizungen durch steigende Preise und sinkende Verfügbarkeit langfristig unwirtschaftlich werden.
In dichter besiedelten Straßen können kleine Wärmenetze eine Alternative zu dezentralen Wärmepumpen sein. Wo sich das lohnt, soll die Wärmeplanung bis Ende 2026 klären.
Langfristige Planung
Zu Beginn steht die Analyse der aktuellen Wärmeversorgung und des künftigen Bedarfs: Wo wird wie geheizt, und welche klimaneutralen Alternativen kommen infrage? Auf dieser Grundlage entsteht ein langfristiger Plan für eine klimafreundliche und zugleich finanzierbare Wärmeversorgung. Die kommunale Wärmeplanung umfasst konkrete Maßnahmen und Umsetzungsoptionen. Sie zeigt Gebiete auf, in denen Wärmenetze sinnvoll sind, und solche, die sich eher für eine dezentrale Versorgung eignen. Damit Lösungen kosteneffizient, versorgungssicher und sozial verträglich umgesetzt werden können, werden lokale Gegebenheiten und Infrastrukturen einbezogen und daraus kurz-, mittel- und langfristige Transformationspfade entwickelt.