Mobilitätskonzept
Die Gemeinde Schönkirchen plant ein gesamtheitliches Mobilitätskonzept, das den Verkehr in der Region sicherer, nachhaltiger und effizienter gestalten soll. Dabei spielt die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger eine zentrale Rolle.
Wie soll unsere Mobilität von morgen aussehen? Die Gemeinde Schönkirchen entwickelt ein Mobilitätskonzept, um den Verkehr sicherer, nachhaltiger und effizienter zu gestalten.
Die Ideen und Anregungen der Schönkirchener Bürger*innen sind dabei gefragt.
2. Workshop am 5. Februar 2026
Zweite Beteiligungsrunde zum Mobilitätskonzept Schönkirchen – Gestalten Sie die Zukunft ihrer Gemeinde
Nach dem großen Interesse an der ersten Phase der Bürgerbeteiligung startet die Gemeinde Schönkirchen nun in die nächste Runde: Am 5. Februar 2026 um 18 Uhr sind alle Bürger*innen, Gewerbetreibenden, Vertreter*innen von örtlichen Einrichtungen sowie sonstige Interessierte herzlich eingeladen, im Gemeindebüro in der Mühlenstraße 48 in Schönkirchen gemeinsam über die zukünftige Mobilität in Schönkirchen zu diskutieren. Ziel der zweiten aktiven Beteiligungsrunde ist es, die bisher gesammelten Hinweise und Wünsche und die ersten Rückmeldungen zu konkretisieren und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Um den unterschiedlichen räumlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, werden die Thementische diesmal verschiedenen Gemeindebereichen zugeordnet: der inneren Gemeinde, der Anschützsiedlung, den außenliegenden Ortsteilen sowie dem Gewerbegebiet. Dadurch können die Teilnehmenden gezielt auf Herausforderungen und Chancen in ihrem eigenen Wohn-, Lebens- und Arbeitsumfeld eingehen. Diese räumlichen Thementische werden um einen Thementisch zum öffentlichen Verkehr ergänzt.
Diskutiert wird unter anderem, wie der Fuß- und Radverkehr sicherer und attraktiver gestaltet werden kann, welche Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr notwendig sind und wie der Kfz-Verkehr zukünftig sinnvoll gelenkt werden soll. Auch Themen wie Erreichbarkeit zentraler Einrichtungen oder die spezifischen Mobilitätsbedarfe von Betrieben im Gewerbegebiet werden im Fokus stehen.
Die Gemeinde lädt ausdrücklich dazu ein, eigene Ideen, Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Die Anwesenden haben die Möglichkeit, direkt mit den beteiligten Planerinnen und Planern ins Gespräch zu kommen, Ansätze zu diskutieren und gemeinsam an praxisnahen Lösungen zu arbeiten. Die Ergebnisse der Veranstaltung fließen anschließend in die weitere Erarbeitung des Mobilitätskonzepts ein, das die Mobilität in Schönkirchen langfristig sicher, nachhaltig und zukunftsfähig gestalten soll.
Ziel ist es, auf Basis Ihrer Erfahrungen und Bedürfnisse ein Konzept zu entwickeln, das den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird und die Grundlage für eine zukunftsorientierte Verkehrsentwicklung bildet.
Das neue Mobilitätskonzept wird klassische Mobilitätsformen wie den motorisierten Individualverkehr (MIV) und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einbeziehen, zugleich aber auch innovative, alternative Mobilitätsangebote berücksichtigen. So sollen die vorhandenen Strukturen analysiert und weiterentwickelt sowie intelligente Wegevernetzungen geschaffen werden. Digitalisierung, klimagerechte Mobilität und Sharing-Modelle stehen dabei ebenfalls im Fokus. Das Ziel: Die Zugänglichkeit und Bewegung für Bewohnerinnen, Bewohner und Besucher in Schönkirchen nachhaltig zu sichern und zu verbessern.
Das Mobilitätskonzept wird in Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit und dem Büro SBI Beratende Ingenieure für Bau-Verkehr-Vermessung GmbH aus Hamburg erstellt. Die Ergebnisse fließen in eine konkrete Handlungsempfehlung ein, die als Grundlage für zukünftige Maßnahmen und verkehrliche Entwicklungen in der Gemeinde dient.
Das Mobilitätskonzept wird gemäß der Förderrichtlinie zur Umsetzung von LEADER in Schleswig-Holstein aus Mitteln des GAP-Strategieplans 2023 bis 2027 der Bundesrepublik Deutschland gefördert.