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+++ Aktuelle Corona-Infos +++ Neufassung der Schulen-Coronaverordnung+++Bund-Länder-Arbeitsgruppe berät ab Dienstag über Öffnungsstrategien+++ Allgemeinverfügungen des Kreises Plön verlängert +++Aktualisierte Landesverordnung vom 19. Februar 2021: Öffnung von Grundschulen und Kitas +++Bund-Länder-Beratungen:Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März

 

23.02.2021: Das Bildungsministerium hat eine Neufassung der Schulen-Coronaverordnung beschlossen (u.a. Öffnung des Präsenzbetriebes an Grundschulen, Ausweitung der Maskenpflicht). Diese ist seit 22. Februar 2021  in Kraft und bis zum 7. März 2021 befristet. Schulen Corona-Verordnung NEU

22.02.2021: Eine Arbeitsgruppe mit Kanzleramtschef Helge Braun und den Chefs der Staatskanzleien der Länder wird ab morgen zum Thema Öffnungen tagen. Dabei soll die für den 3. März geplante nächste Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin vorbereitet werden. Ziel ist es, dann Pläne für mögliche Öffnungsschritte zu präsentieren.
Regierungssprecher Steffen Seibert dämpft im Vorfeld der Beratungen die Hoffnungen. Die gute Entwicklung, die über längere Zeit täglich sinkende Infektionszahlen beschert habe, sei im Moment vorbei. Die Zahlen steigen wieder.

21.02.2021:Der Kreis Plön hat zwei Allgemeinverfügungen aufgrund von Erlassen des Landes verlängern bzw. anpassen müssen.

Die Allgemeinverfügung zur Bestimmung der Bereiche im Kreisgebiet, in denen nach § 2a Abs. 2 S. 1 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist, wurde inhaltlich unverändert verlängert. Diese gilt zunächst weiter bis 28.Februar 2021.

Allgemeinverfügung Kreis Plön Mund-Nasen-Bedeckung

Angepasst werden musste zudem die Allgemeinverfügung des Kreises Plön für die Test- und Nachweispflicht für Grenzpendler und Grenzgänger hinsichtlich der Einheitlichkeit bei Testnachweisen auf deutscher und dänischer Seite. Diese Allgemeinverfügung gilt vorerst bis 31. März 2021.  

Allgemeinverfügung Kreis Plön Nachweispflicht Grenzpendler

20.02.2021: Die Landesregierung hat Änderungen an zwei Corona-Verordnungen beschlossen und damit "erste vorsichtige Öffnungen" auf den Weg gebracht.

Grundsätzlich können Grundschulen ab Montag, 22. Februar, wieder den Präsenzbetrieb aufnehmen. Kitas, Horte und Kindertagespflege kehren in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück. Lernen auf Distanz heißt es dagegen erstmal bis zum 7. März für die Schüler*innen aller Jahrgangsstufen an den weiterführenden Schulen. Für die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 wird eine Notbetreuung angeboten.

Bereit für Schulöffnungen - Bildungsministerin Karin Prien stellt Details vor

Vorerst nur leichte Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen

Die beschlossenen Änderungen der Corona-Bekämpfungs-Verordnung gelten ab dem 20. Februar und beinhalten unter anderem erste Erleichterungen bei den Kontaktbeschränkungen. So bleibt es zwar weiterhin bei der Regelung, dass jeder Haushalt sich maximal mit einer weiteren Person treffen darf. Künftig sind jedoch Kinder unter 14 Jahren von dieser Regelung ausgenommen.

Die geänderte Landesverordnung gilt bis zum 28. Februar. Ab 1. März sind weitere Lockerungen vom Land in Aussicht gestellt worden (u.a. anderem dürfen Friseurgeschäfte dann wieder öffnen) - allerdings unter der Voraussetzung einer positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens. 

Aktuelle Lesefassung der Corona-Landesverordnung Stand 19-02-2021

19.02.2021: 

Schnelltests an Kitas und Schulen - Weitere Informationen

Zum Angebot kostenloser Corona-Antigen-Schnelltests für Beschäftigte in Schulen und Kinderbetreuung gibt es folgende weiterführende Informationen:

  • Das Bildungsministerium hat den Schulleitungen ein Formular mit Stempelfeldern übermittelt, auf dem allen an Schulen Beschäftigten die Berechtigung zum Test bescheinigt werden kann und das diese zum Test mitführen müssen. Formular Angebot zur Testung von Beschäftigten in Schulen
  • Eine entsprechende Arbeitgeberbescheinigung für die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen ist hier hinterlegt. Diese ist durch die Arbeitgeber auszufüllen. Für Kindertagespflegepersonen gibt es eine entsprechende Bescheinigung, die aber durch den Kreis als Jugendhilfeträger auszufüllen ist. Arbeitgeberbescheinigung Kita Testung
  • Gegenüber dem Land haben sich rund 200 Apotheken bereiterklärt, die Tests vor Ort in den Einrichtungen oder an anderen geeigneten Orten durchzuführen. Die Schulen und KiTas sollten die Apotheken darauf ansprechen. Eine Liste der Apotheken gibt es hier: Apothekenliste Schnelltests Im Amtsbereich Schrevenborn bieten diesen Service die Apotheke am Rathaus, Heikendorf, und die Anschütz-Apotheke, Schönkirchen an.

Verschärfende Maßnahmen in Schule und Kita in bestimmten Kreisen

Im Vorgriff auf die für den 19.Februar 2021 angekündigte Änderung der Corona-Bekämpfungsverordnung hat das Gesundheitsministerium am 18. Februar 2021 einen Erlass unter dem Titel „Verschärfende lageabhängige Maßnahmen in den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein für den Bereich Schule und Kita“ herausgegeben. Verschärfende Maßnahmen Schule und Kita

Aufhebung der Erlasse für 70er/200er Inzidenz

Die Erlasse „Ergänzende Maßnahmen bei Überschreitung der 7-Tage Inzidenz von 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern“ vom 08.01.2021 sowie „Maßnahmen bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 200 in den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein“ vom 08.01.2021 werden mit dem o.g. Erlass „Verschärfende lageabhängige Maßnahmen in den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein für den Bereich Schule und Kita“ aufgehoben, da sie keinen Anwendungsberiech mehr haben.

Information zum Betrieb in Kindertageseinrichtungen ab dem 22. Februar 2021

Das Landesjugendamt hat in einem Schreiben vom 18. Februar 2021 die Träger von Kindertageseinrichtungen im Vorgriff auf die zu erwartende Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung über weitere Details des Regelbetriebes ab dem 22.Februar 2021 informiert. Infoschreiben Kita-Betrieb


10.02.2021: Beim Bund-Länder-Gipfel verständigten sich das Bundeskanzleramt und die Ministerpräsidenten*innen auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März. Die Länder können zudem selbst über eine frühere Öffnung von Kitas und Schulen entscheiden. Frisöre dürfen am 1. März wieder öffnen.

Die wichtigsten Beschlüsse

Corona-Regeln bleiben bestehen

Die bisher geltenden Kontaktbeschränkungen werden bis zum 7. März verlängert. Der Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ bleibt das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie, auch angesichts des neuen Risikofaktors der Virusmutationen. Das bedeutet: Private Treffen sind weiterhin im eigenen Haushalt und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Im ÖPNV und beim Einkaufen gilt die Pflicht zum Tragen von OP-Masken oder Masken der Standards KN95 oder FFP2. Arbeitgeber müssen Beschäftigten überall dort, wo es möglich ist, Homeoffice ermöglichen. Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche ist zu verzichten.

Kitas und Schulen: Neue Perspektiven gibt es nun für Kitas und Schulen. Hier können die Länder entscheiden, wie und wann man zum Präsenzunterricht oder der Kindertagesbetreuung zurückkehrt – schrittweise und unter Hygieneauflagen. Außerdem soll geprüft werden, ob Lehrkräfte an Grundschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher früher geimpft werden können, in dem sie einer höher priorisierten Impf-Gruppe zugeteilt werden. Merkel betonte, dass diese Berufsgruppen nicht die Chance hätten, die notwendigen Abstände einzuhalten.

Friseure können öffnen: Ab dem 1. März können Friseurbetriebe wieder öffnen – selbstverständlich unter Hygieneauflagen wie dem Tragen von medizinischen Masken. Erhebliche Teile der Bevölkerung sind hierauf angewiesen, insbesondere auch ältere Menschen.

Weitere Öffnungen: Perspektiven gibt es auch für einige andere Branchen. Bei einer stabilen 7-Tages-Inzidenz von maximal 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner können die nächsten Öffnungsschritte durch die Länder erfolgen. Hier soll der Einzelhandel öffnen können - mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 qm, außerdem Museen und Galerien sowie sogenannte körpernahe Dienstleistungsbetriebe.

Regionale Regeln bei zu hohen Fallzahlen: In Ländern bzw. Landkreisen, die aufgrund ihrer hohen 7-Tages-Inzidenz weiterhin die Inzidenz von 50 nicht unterschreiten, werden die Länder bzw. Landkreise umfangreiche lokale oder regionale Maßnahmen beibehalten oder ausweiten.

Ein nächstes Bund-Länder-Gespräch ist für den 3. März vereinbart. 



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