Neue Gewerbeflächen: Interkommunale Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Heikendorf und der Landeshauptstadt Kiel

Gemeinsam wollen die Gemeinde Heikendorf und die Landeshauptstadt Kiel zunächst Planungsrecht für Gewerbeflächen südlich der B 502 im Bereich der Straße Lehmkamp in Heikendorf schaffen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde gestern im Büro des Kieler Oberbürgermeisters von Dr. Ulf Kämpfer und Heikendorfs stellvertretender Bürgermeisterin Christiane Enders unterzeichnet.

Ziel ist es, ein etwa 18-20 Hektar großes Gewerbegebiet zu entwickeln. Die Potenzialfläche in Heikendorf soll hochwertig gewerblich entwickelt werden, um den regionalen Wirtschaftsraum zu stärken und zu einer ausreichenden Versorgung an Gewerbeflächen, insbesondere im Ordnungsraum Kiel, beitragen, heißt es in der Vereinbarung. 

"Diese Vereinbarung ist ein starkes Zeichen der gewachsenen Zusammenarbeit zwischen Heikendorf und Kiel", so Kiels Oberbürgermeister. "Gemeinsam wollen wir Flächen für Unternehmen in der KielRegion entwickeln und damit unseren regionalen Wirtschaftsraum weiter stärken. Besonders wichtig ist uns dabei, Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung mitzudenken und zu berücksichtigen."

Gespräche mit der Landesplanung 

Konkret sollen jetzt die Gespräche mit der Landesplanung im Rahmen der interkommunalen Kooperation fortgesetzt und intensiviert werden. Im Kern geht es nun zunächst darum, dass die Potenzialfläche an der B 502 in die Regionalplanung des Landes aufgenommen wird -  als Grundvoraussetzung zur Einleitung von Planungsverfahren seitens der Gemeinde Heikendorf (Flächennutzungs- und Bebauungsplan). 

In einem nächsten Schritt sollen gemäß Vereinbarung die Zwischenergebnisse (erste Grundlagen zur Flächenentwicklung) aufbereitet und den Selbstverwaltungsgremien zur Beratung zum weiteren Vorgehen vorgelegt werden. 

Das Heikendorf-Kieler Kooperationsprojekt soll sich durch einen besonders innovativen und nachhaltigen Ansatz auszeichnen. So werden etwa Potenziale in einer möglichen Zusammenarbeit mit dem örtlichen Windrad-Betreiber gesehen. Außerdem liegt ein Interesse seitens des Betreibers für eine Wasserstofftankstelle am Standort vor.

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