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29.03.2021

Aktuelles zum Thema Impfen +++ Weitere Infofilme zu Impfungen und Impfzentren +++

Seit Anfang Januar wird im Impfzentrum in der Jugendherberge in Schönberg geimpft, seit 1. März auch in Plön (ebenfalls in der Jugendherberge).

Der Kreis Plön ist für den operativen Betrieb der beiden Impfzentren nach den Vorgaben des Landes zuständig und verantwortlich.

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Der Leiter des Schönberger Impfzentrums, Olaf Meier-Lürsdorf, weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass Impftermine nur vom Land vergeben werden. „Gerade in den ersten Tagen standen Menschen bei uns vor der Tür, die einen Termin vereinbaren wollten. Das ist leider nicht möglich“, so Meier-Lürsdorf. Um solche Enttäuschungen zu verhindern, appelliert er an alle jungen Menschen, ihren Angehörigen, Nachbarn und Bekannten bei der Terminvergabe zu helfen. Termine können online gebucht werden unter www.impfen-sh.de

Darüber hinaus ist es möglich, unter den Rufnummern 116 117 und der vom Land zusätzlich eingerichteten ebenfalls kostenfreien Hotline 0800 455 6550 telefonisch einen Termin zu vereinbaren.

Unter dem Titel Deutschland krempelt die Ärmel hoch  ist im Januar eine Informationskampagne des Bundes  zur Corona-Schutzimpfung angelaufen. Diese Kampagne soll noch verstärkt werden. Das Land Schleswig-Holstein hat alle über 80-jährigen Bürger/innen gezielt angeschrieben und informiert.

+++Aktuell+++

Alles was es zum Thema Impfen zu wissen gibt, finden Sie in kompakten Erklärfilmen des Landes Schleswig-Holstein zusammengefasst unter dem Externen Link rechts in der Randspalte!

Aus aktuellem Anlass weist die Kreisverwaltung Plön darauf hin, dass weder das Bürgertelefon des Kreises noch das Gesundheitsamt oder die Impfzentren in Schönberg und Plön direkt Impftermine vergeben oder Änderungen an bereits gebuchten Terminen vornehmen können. Das Land Schleswig-Holstein ist hier der zuständige Ansprechpartner.

Die Anmeldung zum Impfen erfolgt nur online über www.impfen-sh.de oder telefonisch unter 0800 455 655 0 sowie 116 117. Für allgemeine Fragen steht zudem die Bürgerhotline des Landes unter der Nummer 0431 797 000 01 zur Verfügung.

Seit Freitag, 19. März, impfen die Beschäftigten in den 28 Impfzentren des Landes wieder Berechtigte mit AstraZeneca. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Impfstoff von AstraZeneca als sicher bewertet.

Alle Personen, die in der Zeit vom 16. bis 18. März geimpft werden sollten oder ihren gebuchten Freitagstermin nicht wahrnehmen konnten, erhalten per E-Mail einen neuen Termin in ihrem gewählten Impfzentrum. Nach den aktuellen Planungen sollen die Nachhol-Impfungen vor allem in den beiden Wochen zwischen dem 29. März und dem 11. April stattfinden. Dafür verlängern die Impfzentren ihre Öffnungszeiten an diesen Tagen.


So stornieren Sie einen online gebuchten Termin

Irrtümlich online gebuchte Termine können und sollen selbst storniert werden. dafür sollen die Angemeldeten in der Anmeldebestätigungsmail auf „Termine verwalten“ klicken. Sie gelangen so auf die Website und klicken dort auf „Termine > Termine absagen.

Für Personen, die 80 Jahre oder älter sind, und damit der Prioritätengruppe 1 angehören, sind weiterhin Nachmittagstermine mit den Impfstoffen von Biontec und Moderna verfügbar. Dieses Kontingent steht derzeit exklusiv dieser Gruppe zur Verfügung. Personen, die 80 Jahre oder älter sind und eine Möglichkeit zur online-Anmeldung haben, sollen gerne diese Möglichkeit nutzen. Auch wer noch keinen Brief des Landes bekommen hat, kann die Onlineterminbuchung nutzen.

Aktuelle Infos Impfungen Schule-Kita Stand 03-03-2021

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Ende März/Anfang April sollen Impfungen auch bei niedergelassenen Haus- und Fachärzten angeboten werden. Arztpraxen, Impfzentren und mobile Impfteams werden dann parallel impfen. Die Impfzentren werden weiterhin strikt nach geltender Impf-Priorisierung ihre Termine vergeben. In den Arztpraxen erfolgt die Entscheidung der Priorisierung nach ärztlicher Einschätzung vor Ort, um eine flexiblere Umsetzung der Impfungen zu ermöglichen. Grundlage bleibt aber auch hier die Impfverordnung. Darüber hinaus werden Betriebsärzte im Laufe des zweiten Quartals verstärkt in die Impfkampagne eingebunden.

Impfintervalle möglichst ausschöpfen

Um möglichst bald vielen Bürger*innen ein Impfangebot machen zu können, soll das gemäß der jeweiligen Zulassung der Impfstoffe zulässige Intervall zwischen erster und zweiter Impfung möglichst ausgeschöpft werden. Aufgrund von Studienergebnissen aus Großbritannien erwarten Bund und Länder zudem eine kurzfristige Entscheidung der Ständigen Impfkommission, den Impfstoff von AstraZeneca auch der Bevölkerungsgruppe über 65 Jahre zu empfehlen. 

Seit 1. März sind Impfungen gegen das Corona-Virus im Kreis Plön an den Standorten in Schönberg und Plön möglich. Das Plöner Impfzentrum befindet sich wie das Schönberger in der Jugendherberge (Ascheberger Straße 67) und ist bis zum 14. März 2021 von 9 bis 12 Uhr geöffnet. In dieser Zeit werden Impfberechtigte, die jünger als 65 Jahre sind und zur Prioritätengruppe 1 gehören (zum Beispiel Ärzte, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, die regelmäßig in Alten-und Pflegeheimen tätig sind) geimpft. Ab dem 15. März sollen die Öffnungszeiten ausgeweitet werden. Die derzeitige Planung des Landes sieht vor, dass dann von 13 bis 18 Uhr Bürger*innen über 80 Jahre geimpft werden. 

Geöffnet sind beide Impfzentren im Kreis Plön an sieben Tagen in der Woche.


Änderung der Prioritäten bei der Impfberechtigung

Die Bundesregierung hat eine Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung bekannt gemacht, die am 8. Februar 2021 in Kraft getreten ist und die bisherige Impfverordnung ersetzt. Es bleibt im Grundsatz bei der Einteilung von drei Personengruppen, die nacheinander Anspruch auf Priorität bei der Coronavirus-Schutzimpfung haben.

Wesentliche Änderungen der neuen Corona-Impfverordnung

Gegenüber der bisherigen Fassung ist auf folgende wesentliche Änderungen hinzuweisen:

  • Schutzimpfungen mit höchster Priorität: Die Personengruppe mit höchster Priorität wird um folgende Personen erweitert:

-  Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben

-   Bis zu zwei enge Kontaktpersonen bei über 80-jährigen.

  • Schutzimpfung mit hoher Priorität: Die Personengruppe mit hoher Priorität wird um folgende Personen erweitert:

- Diverse Vorerkrankungen mit dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes: Schwere psychiatrische Erkrankungen, Krebserkrankungen, bestimmte Lungenerkrankungen, Diabetes mellitus oberhalb eines bestimmten Grenzwertes, bestimmte Lebererkrankungen, chronische Nierenerkrankung, Adipositas oberhalb eines BMI von 40 (diese Vorerkrankungen waren größtenteils bisher in der Kategorie mit erhöhter Priorität eingeordnet):

- Bis zu zwei enge Kontaktpersonen (bisher eine Kontaktperson) bei ambulant pflegebedürftigen und bei schwangeren Personen.

-  Soldaten mit einem hohen Infektionsrisiko bei Einsätzen im Ausland.

-  Personen, die in Angeboten zur Unterstützung im Alltag gemäß § 45a SGB XI regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.

-  Durch individuelle ärztliche Beurteilung können weitere Personen mit einem aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall sehr hohem oder hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in die hohe Priorität eingestuft werden.

  • Schutzimpfung mit erhöhter Priorität: Die Personengruppe mit erhöhter Priorität wird um folgende Personen erweitert:

- Personen mit folgenden Vorerkrankungen: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Diabetes mellitus unterhalb eines bestimmten Grenzwertes, Adipositas mit BMI über 30

- Durch individuelle ärztliche Beurteilung können weitere Personen mit einem aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in die erhöhte Priorität eingestuft werden.

-  Bis zu zwei enge Kontaktpersonen bei ambulant pflegebedürftigen Personen.

- Personen die in der Rechtspflege tätig sind.

- Klargestellt wird, durch eine Erweiterung des bisherigen Wortlautes, dass nicht nur Erzieher, sondern alle Personen zur erhöhten Priorität gehören, die in Kinderbetreuungseinrichtungen und in der Kindertagespflege sowie in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind.

  •  In allen 3 Gruppen gilt: Erwachsene unter 65 Jahren sollen vorrangig mit dem Stoff von AstraZeneca versorgt werden, der für ältere Personen bisher nicht empfohlen ist (§ 2 Abs. 2).

Coronavirus-Impfverordnung (Stand 08. Februar 2021)

Aufklärungsvideo für die Corona Impfung

Das Bundesgesundheitsministerium hat zur Verwendung in den Impfzentren ein Aufklärungsvideo für die Corona Impfung mit Professor Dr. Marylyn Addo erstellt. Dieses bezieht sich zunächst nur auf die mRNA-Impfstoffe. Das Video kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

Erklärvideo Corona-Impfung


Weitere Informationen zum Thema Impfen

  • Die in dem Anschreiben vermerkte Telefonnummer soll ab dem 1. Februar montags bis freitags jeweils zwischen 8 und 18 Uhr zur Verfügung stehen. Erster buchbarer Termin soll der 8. Februar sein. Im Unterschied zu bisher, werden Terminbuchungen für über 80jährige dabei nicht nur für die Folgewoche, sondern für einen längeren Zeitraum möglich sein.
  • Die Terminvergabe kann weiterhin nur auf Basis der aktuell bekannten Liefermengen erfolgen – dementsprechend werden viele Impfwillige zunächst nur einen Termin erhalten können, der im späten Frühjahr oder gar Frühsommer liegt. Sollte mehr Impfstoff verfügbar sein, wird den Betroffenen telefonisch ein früherer Termin angeboten.
  • Die Informationsschreiben samt Pin-Code zur Anmeldung werden in Tranchen versendet. Dabei wird nach einer Altersstaffelung innerhalb der Gruppe der über 80jährigen vorgegangen.
  • Das bestehende Internet-Portal unter www.impfen-sh.de wird weiterhin für alle anderen Gruppen der höchsten Priorisierung nach Bundesverordnung zur Verfügung stehen. Dort werden Impfberechtigte, die nicht zur Gruppe der über 80-Jährigen gehören, weiterhin wöchentlich Termine buchen können. Hierfür wird ebenfalls ein festes Kontingent an Impfdosen bereitgehalten. Auch telefonisch wird es dieser Gruppe möglich sein, Termine zu buchen. Für die Gruppe der über 80-jährigen gilt das beschriebene vereinfachte Buchungsverfahren.
  • Bis die Ergänzung der Terminvorgabe losgeht, werden am 19. Januar und 26. Januar um 8:00 Uhr über die beiden Möglichkeiten der Online-Buchung und der Telefon-Hotlines Buchungsmöglichkeiten geschaltet.
  • Das Ministerium weist zudem darauf hin, dass das Impfintervall zwischen Erst- und Zweitimpfungen angepasst wird. Die Zweitimpfung soll unabhängig vom Typ des Impfstoffes einheitlich nach 35 Tagen stattfinden (bisherige Planung: nach drei Wochen). Dies hat keine Auswirkungen auf bisher in den Impfzentren gebuchten Termine der Zweitimpfung – diese bleiben bestehen wie gebucht.


Die Anmeldemöglichkeiten auf einen Blick:

  • Online Anmeldung: www.impfen-sh.de
  • Telefon-Hotline: 0800 455 6550
  • Hotline 116117

Aktuelle Infos zur Corona-Impfung

Impfzentren in Schleswig-Holstein

18.12.2020: Coronavirus-Impfverordnung des Bundes: 3 Gruppen der Priorität

Die Bundesregierung hat mit der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung) die wesentlichen Regeln zu den beginnenden Schutzimpfungen gegen das Coronavirus und insbesondere für die Prioritätensetzung bei den berechtigten Personengruppen getroffen.

Verordnung Bund zum Anspruch auf Corona-Schutzimpfung

Fragen und Antworten zur Impfung (Website Bundesgesundheitsministerium)

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