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Wiederaufnahme des Berichtswesens im Amt Schrevenborn -
Demografische Herausforderungen dominieren Arbeit von Politik und Verwaltung

Der Amtsausschuss des Amtes Schrevenborn hat in seiner Sitzung am 18. Mai den Regelbericht für das 1. Halbjahr 2017 beschlossen. Damit wird die Tradition des Berichtswesens im Amt Schrevenborn (zuletzt 2014) fortgeschrieben. Den kompletten Bericht finden Sie als pdf-Datei unter Dokumente in der Randspalte rechts.

Bericht 1. Halbjahr 2017

Der Regelbericht wird künftig jeweils Ende des II. und IV. Quartals eines Kalenderjahres erstellt. Wiederkehrende Inhalte des Berichtswesens nach § 45c Gemeindeordnung sind u. a. wichtige und bedeutende Planungen/Vorhaben der Gemeinden und des Amtes, Personalbericht, Fortschreibung der Bevölkerungsentwicklung, Eckdaten zur Wirtschafts- und Finanzentwicklung, Entwicklungen in den Bereichen Bildungs- und Kinder-/Jugendeinrichtungen sowie Soziales.

 Der Bericht dokumentiert, dass sich die Herausforderungen aufgrund der demografischen Veränderungen in fast allen Bereichen der politischen und administrativen Arbeitsfelder widerspiegeln, infolgedessen alle Gemeinden gewaltige finanzielle Kraftanstrengungen unternommen haben und weiter unternehmen werden, um sich für die Zukunft fit zu machen. Die Bevölkerungszahl der drei Amtsgemeinden ist in den vergangenen 5 Jahren entgegen aller Prognosen um 4% gestiegen, Tendenz weiter steigend! Insbesondere die Anzahl der Kinder und Senioren bzw. Hochbetagten wird weiter zunehmen, alle drei Gemeinden sind stark nachgefragte Wohnstandorte.

 Die wirtschaftliche Entwicklung gestaltet sich in den letzten Jahren positiv. So sind etwa die Gewerbesteuereinnahmen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, von 6,5 Mio. Euro im Jahr 2013 auf über 8,1 Mio. Euro im Jahr 2016 (+ 24%). Im selben Zeitraum stieg die Gesamtzahl der zur Gewerbesteuer veranlagten Betriebe von 726 auf 882 (+ 21%). Sowohl die gestiegenen Herausforderungen, die ambitionierten Weichenstellungen für die Zukunft, gepaart mit der bestehenden positiven Einnahmenentwicklung, spiegeln sich auch in den Haushaltsvolumina der Gemeinden wider. Die Aufwendungen haben sich in Summe im vorgenannten Zeitraum von 30 Mio. Euro auf über 55 Mio. Euro nahezu verdoppelt.

 

 

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