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Mönkeberger Gemeindehaushalt mit hohem sechsstelligen Minus

Der Mönkeberg Gemeindehaushalt 2017 weist im Ergebnisplan erneut ein sattes Minus aus. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich gemäß der von der Gemeindevertretung jetzt einstimmig verabschiedeten Haushaltssatzung am Jahresende auf 870. 900 Euro.

Da die Ergebnisrücklage schon mit der Schlussbilanz 2015 aufgebracht war, geht es nun an die Allgemeine Rücklage und damit an die Substanz. Ende 2019 wird Mönkeberg nach aktuellem Stand laut Amtskämmerei faktisch überschuldet sein. Eine Folge ist auch, dass wegen der nicht vorhandenen Liquidität die Finanzmittel zur Tilgung der Kredite und Finanzierung investiver Vorhaben komplett fehlen. Sämtliche Investitionsmaßnahmen müssen kreditfinanziert werden, was wiederum zu einer deutlich zunehmenden Zins- und Tilgungsbelastung führt. Der Schuldenstand Mönkebergs wird bis Ende 2020 auf rund 6,43 Millionen Euro ansteigen.

Parkgebühreneinführung möglichst noch in diesem Jahr

Aufgrund der desaströsen Haushaltslage ist es für die Gemeinde umso wichtiger, neue Einnahmequellen zu schaffen. Stichwort Parkgebühren: Das Parken im Bereich Strandweg/Ernestinenweg soll künftig in der Saison (1. April bis 31. Oktober) kostenpflichtig sein. Mönkeberg verspricht sich dadurch jährliche Einnahmen von etwa 15. 000 Euro. Dem stehen einmalige Kosten für das Aufstellen zweier Parkscheinautomaten in gleicher Höhe entgegen. Als positiver Nebeneffekt soll mit Einführung der Parkraumbewirtschaftung das wilde Parken an heißen Strand- und Badetagen der Vergangenheit angehören. Da  aber noch Klärungsbedarf besteht, unter anderem über Sonderregelungen für Anwohner und Umsteiger auf die Fördedampfer beraten werden muss, ist das Thema zurück in den zuständigen Fachausschuss überwiesen worden. (CK)
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